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Affirmationen in RadionikDas Wort "Affirmation" wird häufig gebraucht im Umgang mit Radionik, Psychologie und New Age. Wenn wir so in die "Runde" geschaut haben, fiel jedoch auf, dass sich viele bei Benutzung des Wortes etwas Eigenes vorgestellt haben, sei es, weil das Wort in einem bestimmten Zusammenhang, in dem es gefallen ist und erstmalig bewusst registriert wurde, nur eine oder zwei Deutungsmöglichkeiten zuließ, oder weil das Wort in einer falschen oder - abgeschwächt - nicht ganz richtigen Bedeutung weiter gegeben wurde. Im
Lateinischen bedeutet affirmatio Versicherung,
Zusicherung, Absicherung, Beteuerung, Bekräftigung,
Bestätigung, Behauptung. - Affirmatio hat also
Bedeutungen, die sich gegenseitig zu widersprechen scheinen:
Mit einer "Behauptung" (einer u. U. "leeren"
Formel) kann meist keine "Versicherung" oder gar
"Bestätigung" gleichgesetzt werden. Heute
wird "Affirmation" auch für "Bejahung"
oder "Zustimmung" gebraucht. Und daraus geht hervor,
dass negative Formulierungen keine Affirmationen sein können.
Im Bereich der Suggestionen (suggestio = Einflüsterung),
speziell der Auto-Suggestionen finden sich Sentenzen wie "Ich
werde von Tag zu Tag toleranter anderen Meinungen gegenüber.",
"Es geht mir von Tag zu Tag besser und besser." oder
"Mehr und mehr durchflutet mich innere Ruhe.".
Suggestionen sollten nicht länger "pro Durchlauf" andauern als etwa 5 Sekunden. Auf geschriebene, gesprochene oder "gedachte" Affirmationen bezogen. Ebenfalls bei visuellen Affirmationen: Affirmiere ich mit einem Bild, sollte dieses so gehalten sein, dass derjenige, dem das Bild gezeigt wird, den äußeren Gehalt binnen 5 Sekunden aufnehmen kann. Also lieber kurze Affirmationen und öfters mal im Tages- oder Wochenabstand eine neue, die auf der alten aufbaut, sobald die alte "abgearbeitet" ist! Ich
fasse zusammen: Eine Affirmation ist eine Formulierung, die
beim Empfänger zustimmendes Nicken und inbrünstige
Zustimmung auslöst, wenn sie ihm entgegengebracht wird:
"Willst du, dass es dir von Tag zu Tag besser und besser
geht?" - Wenn er statt "Ja, das will ich!"
jedoch z. B. antwortet "Ja, das wäre schön!",
dann ist noch viel Arbeit zu leisten, denn Konjunktive wie
"hätte, wäre, könnte, müsste"
usw. verraten eine Blockade: Der Empfänger sieht die
"andere", die anstrebenswerte Seite, ängstigt
sich jedoch, einen zu großen Kraftakt unternehmen zu
müssen, diese zu erreichen. Eine
Affirmation ist auf keinen Fall, gegen etwas zu sein. Das haben
wir wieder einmal gesehen während des Irak-Kriegs, vor dem
und während dessen riesige Energiepotenziale in nichts
verpufften: Gegen Krieg zu sein ist nicht dasselbe wie für
Frieden zu sein! Oder: Ist jemand, der gegen einen
"Befreiungs"-Krieg ist, dafür, dass die
Menschenrechte im betreffenden Land weiterhin mit Füßen
getreten werden? Sicher in den seltensten Fällen. Denn er
zählt auf "Vernunft und Einsicht" - und
vielleicht auf Entwicklung "von selbst". Wichtig ist auch das anfängliche Affirmieren von Ist-Zuständen, wie auch bei Hypnose: Wenn zu Beginn suggeriert/affirmiert wird, dass die Arme "schwer werden", wird die Hypnose nie so tief wie gewünscht, denn dass sie nicht "schwerer werden", also statt 6 Kilo plötzlich 10 Kilo wiegen, merkt der Geist und leichter Widerspruch regt sich. Wenn der Hypnotiseur jedoch sagt, dass die Arme "schwer sind" (ein Arm ist schwer!), dann wird der Pointer auf die Arme gesetzt, und diese werden in diesem Moment als "schwerer" empfunden, da entspannte und hängende Arme von selbst als "schwerer" wahrgenommen werden. Oben
sagte ich, dass Affirmationen nicht länger als 5 Sekunden
sein sollen. Ich lernte einmal einen Therapeuten kennen, der
sein Gegenüber mit - zugegeben klugen - Texten von der
Länge von bis zu zwei eng bedruckten Seiten DIN A 4 "voll
geschwallt" und "zu getextet" hat. Darin kamen
vorgegebene "weitere Lebenswege" und
Problemlösungsmöglichkeiten für jeweils ein
halbes Jahr vor. Leider funktionierte es nicht in dem Umfang,
den er sich vorstellte. Ich sagte, dass eine Affirmation auf keinen Fall daraus bestehe, gegen etwas zu sein. Das war im entsprechenden Zusammenhang richtig. Wenn ich jedoch "Schwingung gegen Schnupfen" affirmiere, dann bin ich im Prinzip "für eine Schwingung gegen Schnupfen". Und diese Affirmation funktioniert, solange der Empfänger tatsächlich Schnupfen hat (allergischer Schnupfen wäre etwas anderes!) und ich als Affirmator davon überzeugt bin, dass es tatsächlich Schwingungen gibt, die gegen Schnupfen hilfreich sind. Bei
Kodierungen im Affirmationsmodus und Direkt-Affirmationen
bringt sich der Affirmator - wie in keinem anderen radionischen
Modus - so sehr selbst ein, dass er persönlich "haftet"
und sein Kräftepotenzial zur Verfügung stellt. Allein
aus diesem Grund ist der maßvolle Umgang mit
Affirmationen wichtig. Wenn mit dem Affirmator z. B.
Aurum C 60 hergestellt wird, dann kostet das den
Affirmierenden (für 24 Stunden) mehr Kraft, als wenn
dasselbe im Regulationsmodus mit dem CodeCoder
bewerkstelligt würde. Zum Schluss: Vermeiden Sie in Ihren Affirmationen unbedingt Wörter, die Agitationen oder Überhöhungen sind.
Autor (© 2003): Hans Otfried Dittmer
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